Geographisch gesehen ist Bonaire ein Teil der Kleinen Antillen; Auf politischer Ebene bildet sie zusammen mit ihrer unbewohnten Nebeninsel “Klein Bonaire” eine Besondere Gemeinde der Niederlande. Bei klarer Sicht kann man sogar die Küstengebirge von Venezuela sehen. Bonaire ist mit 288 km² zwar größer als Aruba, dennoch ist die Insel bisher touristisch sehr wenig erschlossen. Da Bonaire südlich des „Hurrikangürtels“ liegt, bietet es ein anhaltend warmes und sonniges Klima mit einer ganzjährigen Durchschnittstemperatur von 30 °C. Während der Regenzeit von Dezember bis März können Sie tägliche Regenschauer erwarten, aber diese dauern meist nicht lange und die Sonne kommt fast immer danach hervor.
In Taucherkreisen gilt Bonaire (noch) als absoluter Geheimtipp und zählt zu den 10 schönsten Tauchrevieren der Erde! Um die Insel herum gibt es 80 gekennzeichnete Tauchstellen. Diese Tauchgründe zählen außerdem zu den bestgeschützten und ursprünglichsten der Welt (Marine Park). Ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt und der Tourismus, vor allem auch der Kreuzfahrttourismus, nicht überhand nimmt.
Die Hauptstadt und der größte Ort von Bonaire ist Kralendijk. Der Name ist eine Degeneration von Koralendijk und bedeutet im Deutschen “Korallendeich”. Im hügeligen Norden wechseln sich flache Sandstrände mit hohen Kalksteinriffen, Salzseen und Flachwasser-Lagunen ab. Das ganze Gebiet um das Goto Meer ist Naturschutzgebiet. Der Süden ist flach, trocken und teilweise fast wüstenartig. Hier befindet sich die Solar Salt Works der Antilles International Salt Company. Seit Beginn der 1970er Jahre wird mit Solarenergie wieder verstärkt Salz aus dem Meer gewonnen. In der großen Lagune neben den Salzpfannen, dem Pekel Meer, haben über 15.000 Flamingos ihre Brutstätten.

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